Friseure
Ein Friseur ist ein Fachmann für die Pflege des Kopfhaares und die Gestaltung der Frisur. Der Beruf entwickelte sich in Deutschland aus den mittelalterlichen Berufen des Baders und des Barbiers. (Vertiefende Informationen erhalten Sie im weiteren Verlauf dieser Seite)
Wir möchten Ihnen von dieser Web-Seite aus den Zugang zu jenen Agenturen verschaffen, die durch diverse Aktivitäten für Friseure bereits über spezifisches Know-how verfügen und das auf ihren Homepages zum Ausdruck bringen.
Designleistungen für Friseurbetriebe
Direktmarketing für Friseurbetriebe
Events für Friseurbetriebe
Klassik / Werbung für Friseurbetriebe
KOSCH, M: Kommunikationsarbeit für Lippert´s Friseure München
Multimedia für Friseurbetriebe
Öffentlichkeitsarbeit für Friseurbetriebe
Promotions / Verkaufsförderung für Friseurbetriebe
Spezialitäten für Friseurbetriebe
Service:
Die richtige Agentur für Friseurbetriebe per agenturscouts finden
Hinweis
Hinweis zu allen Links: Mit seinem Urteil vom 12.05.1998 - 312O85/98 »Haftung für Links« hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dieses kann - so die Gerichtsentscheidung - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Internetdarstellung und machen uns diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links.
Wikipedia Veröffentlichung zum Stichwort „Friseur“
(Stand: September 11) (Autoren).
Bezeichnungen
Das Wort leitet sich aus dem Französischen ab, wo das Verb friser soviel wie „kräusen“ bedeutet. Der Begriff Friseur war im Französischen nie sehr gebräuchlich und ist mittlerweile völlig ausgestorben.
Ursprünglich lautete die „offizielle“ weibliche Form der Berufsbezeichnung lange Zeit Friseuse nach der französischen Scheinherkunft. Da diese Bezeichnung jedoch vielfach als abwertend empfunden wurde, setzte sich die Bezeichnung Friseurin durch.
Die ältere deutsche Bezeichnung war Haar(e)schneider oder Barbier (letzteres für den Herrenfriseur).
Nach der Hauptrolle zweier klassischer Komödien wird die Bezeichnung „Figaro“ gelegentlich als Synonym für einen Friseur verwendet. Beide Komödien - Der Barbier von Sevilla und Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro wurden Gegenstand berühmter Opern:
Der Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini und
Le Nozze di Figaro (die Hochzeit des Figaro) von Wolfgang Amadeus Mozart.
Aufgaben
Friseure arbeiten in Friseursalons oder besuchen die Kunden zu Hause. Sie beraten ihre Kunden, geben ihnen Empfehlungen zur Haargestaltung und vertreiben meist auch Haarpflegeprodukte. Zu ihren Tätigkeiten gehören ferner: Waschen, Schneiden, Föhnen, Färben (Haare, Wimpern, Augenbrauen), Strähnen (American Colors, Folien-, Hauben-, Kamm- und Handschuhsträhnen, Painting), Tönen, Einlegen (Wasserwellwickler), Dauerwellen, Volumenwellen (unter anderem Headlines, auswaschbar), Haarkur, Galafrisuren, Hochsteckfrisuren, Haarverlängerung, Haarverdichtung, Rasur, Typberatung, Augenbrauen zupfen, Wimpern-Coloration und Wimpern-Waving, Fingernägel, Kosmetik (schminken)
Die rotweiße Spirale als Erkennungszeichen für Friseure ist gelegentlich vor allem in angelsächsischen Ländern noch zu finden. Sie soll die weißen und blutgetränkten Wundbinden symbolisieren, mit denen früher die Barbiere auf sich aufmerksam machten.
Einkommen Der Tariflohn in Sachsen liegt zwischen vier und sechs Euro pro Stunde (etwa 600 bis 900 Euro Monatslohn). In anderen Ländern Deutschlands liegt er deutlich höher, in Hessen oder Nordrhein-Westfalen etwa bei 8 bis 13 Euro (1300 bis 2163 Euro Monatslohn), je nach Qualifikation.
Hygiene
Friseure sind verpflichtet, sich an das Infektionsschutzgesetz, kurz IfSG (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen), und die darauf basierende Hygieneverordnung des jeweiligen Landes zu halten. Es sind die anerkannten Regeln der Hygiene zu beachten. Dazu gehört z. B. das regelmäßige Reinigen/Desinfizieren der Arbeitsmittel, das Desinfizieren der Arbeitsmittel, wenn es zu einer unbeabsichtigten Verletzung des Kunden und dadurch zur Verunreinigung der Arbeitsmittel mit Blut oder anderen Sekreten gekommen ist, und der Einsatz sauberer bzw. frisch gereinigter Umhänge und Handtücher am Kunden. Ebenso ergibt sich daraus, dass Personen, die mit Kopfläusen befallen sind, nicht behandelt werden dürfen.
Schutz des Kunden
Zum Schutz gegen eine Verunreinigung der Kleidung durch Haare, Shampoos, Gele und Farben wird den Kunden in der Regel ein Umhang umgelegt. In den Kragen dieses Umhangs werden gelegentlich ringsherum Papiertücher geklemmt, zum einen aus hygienischen Gründen und zum anderen um ein Reiben am Hals zu verhindern. Den gleiche Effekt hat eine dehnbare Halskrause erreicht. Diese breite Halsbinde aus kreppähnlichem Material wird straff um den Hals des Kunden gelegt, anschließend wird der Umhang umgelegt und festgeschnallt. Einige Friseure legen Kindern spezielle Halskrausen an, die den Kopf ruhigstellen sollen.
Schutz der Arbeitnehmer
Für die arbeitnehmerrechtlichen Belange der Friseure ist in Deutschland die Gewerkschaft ver.di zuständig.
Die gesetzlich vorgeschriebene Unfallversicherung ist wie bei den Ärzten und Pflegeberufen die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (Hauptsitz Hamburg).
Bekannte Friseure
Der Franzose Marcel Grateau entwickelte 1872 die Ondulation (deutsch: Welligkeit, Woge), die bis in die 1960er Jahre angewandt wurde.
Der Hoffriseur Kaiser Wilhelms II., François Haby, propagierte eine in ganz Deutschland erfolgreiche Schnurrbartmode.
Der Friseur Karl Nessler erfand 1906 die Dauerwelle.
Vidal Sassoon revolutionierte in den 1960er Jahren die Schneidetechniken.
Der wohl bekannteste deutsche Friseur ist Udo Walz.
Namensgebung
Lange Zeit trugen in Deutschland die meisten Friseursalons lediglich den Namen des Betreibers. Etwa ab dem Jahr 2000 wurden - besonders in Großstädten - Salonnamen mit Wortspielen Mode, zum Beispiel „Haarmonie“, „Haargenau“, "Kamm in", "Haarem", "Haar2O", "Hin & Hair", "Haarbacadabra", "Zopf oder Kahl", "Kopfgeldjäger", "über kurz oder lang", "Die mit den Scherenhänden" oder "Vier Haareszeiten".
Öffnungszeiten
Der Montag ist traditionell Ruhetag der Friseure und nach wie vor verbreitet. Viele Friseure öffnen samstags und haben durch die Montags-Schließung dennoch zwei zusammenhängende freie Tage. Heutzutage sind viele Salons an allen sechs Werktagen der Woche geöffnet; es gibt aber weiterhin Salons mit anderen Öffnungszeiten bzw. -tagen.
Schutzpatron
Als Schutzpatronin der Friseure gilt die Heilige und Jüngerin Jesu Maria Magdalena. Weitere Schutzpatrone sind die Heiligen Cosmas und Damian, dies wohl aufgrund ihres Arztberufs und dessen historischer Nähe zum Baderhandwerk, aus dem wiederum das Friseurgewerbe hervorging.
Sonstiges
Die jährlich im März stattfindende Messe Top Hair International Trend & Fashion Days (Messe Düsseldorf - nur für Fachbesucher) gilt als europäische Leitmesse dieser Branche.
© Dieser Text untersteht der GNU-Lizenz und ist auch nur unter diesen Bedingungen zu verwenden.

Home
Branchenkenntnis