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Gesundheitswesen


Das Gesundheitswesen umfasst hier alle Personen, Organisationen und Einrichtungen, deren Aufgabe die Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen ist. In Österreich wird hierfür auch der Begriff Sanitätswesen verwendet.
Wir zählen zum "Gesundheitswesen" alle Aktivitäten von Ärzten, Kliniken und Krankenhäusern. Separat aufgeführt sind die Bereiche Arzneimittel, Medizintechnik und Pflege.
(Vertiefende Informationen erhalten Sie im weiteren Verlauf dieser Seite)

Wir möchten Ihnen von dieser Web-Seite aus den Zugang zu jenen Agenturen verschaffen, die durch diverse Aktivitäten für das Gesundheitswesen bereits über spezifisches Know-how verfügen und das auf ihren Homepages zum Ausdruck bringen.

Designleistungen für das Gesundheitswesen
A&B Communications Group, F: Markenarbeit für Klinikkonzept
anagram Design, HH: Langjährige Begleitung der Marke Hansaplast
BASEG GmbH, C: Publikation für Klinikum Chemnitz
S&F, B+HH: Corporate Design für Deutsche Krebshilfe
wirDesign, B+BS: Neupositionierung der KKH

Direktmarketing für das Gesundheitswesen

Events für das Gesundheitswesen

Klassik / Werbung für das Gesundheitswesen
CG-PARTNER, HH: Neupositionierung eines Präparates
DIE CREW AG; S: Kommunikationsarbeit für Barmer GEK
FAI Healthcare, K: Fachagentur für Gesundheitskommunikation
Gute Aussicht GmbH, Albstadt: Neupositionierung der Marke CeMed
Heithausen & Behler, D: Bonusprogramm für BKK Essanelle
ieQ-health, MS: Durch Praxismarketing zur lokalen Marke
knallrot. GmbH, F: Gesamtauftritt für die Adickes Privatklinik
Ogilvy, D: Kampagne zur Stärkung der BKK Sympathiewerte
steindesign, H: Strategiearbeit und Kommunikation für die UK PT

Multimedia für das Gesundheitswesen
Digital District, D: Digital Healthcare Marketing
Marit AG, M: Ratiopharm Pollenflugvorhersage

Öffentlichkeitsarbeit für das Gesundheitswesen
Borgmeier, Delmenhorst: Öffentlichkeitsarbeit für Fachklinik

Promotions / Verkaufsförderung für das Gesundheitswesen
DIE CREW AG; S: GEK Messestand im typischen Marken-Look

Spezialitäten für das Gesundheitswesen
medienfabrik, B: Kundenmagazin der Bauerfeind AG
Niehaus III, D: Projektarbeiten für Weight Watchers


Service:
Bereits ausgearbeitete Vermarktungsideen für das Gesundheitswesen
Die richtige Agentur für das Gesundheitswesen per agenturscouts finden



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Wikipedia Veröffentlichung zum Stichwort „Gesundheitssystem“
(Stand: November 09) (Autoren).

Das Gesundheitssystem oder Gesundheitswesen eines Landes umfasst alle Personen, Organisationen, Einrichtungen, Regelungen und Prozesse, deren Aufgabe die Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen ist. In Österreich wird hierfür auch der Begriff Sanitätswesen verwendet.

Ziele
In der wissenschaftlichen Literatur findet man folgende Ziele für ein Gesundheits-wesen:
Chancengleichheit (Zugang zu Gesundheitsleistungen unabhängig von Einkommen und Status)
Leistungsfähigkeit (schnelle und wirksame Behandlung)
Bedarfsgerechtigkeit (Problem der Beeinflussung der Nachfrage durch die Anbieter)
Wirtschaftlichkeit (Verhältnis von Kosten und Nutzen)
Finanzierbarkeit (Preisbildung und Inanspruchnahme von Leistungen)
Im Jahr 2000 legte die Weltgesundheitsorganisation WHO Ziele fest, an denen sie nationale Gesundheitssysteme misst:
- das Gesundheitsniveau der Bevölkerung,
- das Eingehen auf Bedürfnisse der Bevölkerung in allgemeineren Fragen wie Würde, Selbstbestimmung, Datenschutz und Kundenorientierung, sowie
- die gerechte Verteilung der finanziellen Lasten.

2001 definierte auch die EU-Kommission Ziele für Gesundheitswesen und Altenpflege:
- Zugang für alle,
- hohe Qualität und langfristige Finanzierbarkeit.


Finanzierungsmodelle
Ein charakteristisches Merkmal eines Gesundheitssystems ist die Art seiner Finanzierung. Es werden grundsätzlich drei Klassen unterschieden:

- Nationaler Gesundheitsdienst: Finanzierung aus Steuermitteln (z.B. Großbritannien, Irland, Dänemark, Portugal)
- Sozialversicherungsmodell: Finanzierung über gesetzliche Pflichtversicherung (z.B. Deutschland, Frankreich, Benelux)
- Privatversicherungsmodell: Finanzierung über freiwillige Krankenversicherung (z.B. USA).

Internationaler Vergleich der Gesundheitsausgaben
Nach den Gesundheitsdaten der OECD waren die Länder mit den höchsten Ausgaben im Gesundheitswesen als Anteil des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2006:
USA: 15,3%
Schweiz: 11,3%
Frankreich: 11,1%
Deutschland: 10,6%
Belgien: 10,4%
Portugal: 10,2%
Österreich: 10,1%
Kanada: 10,0%
Dänemark: 9,5%
Niederlande: 9,3%
Neuseeland: 9,3%
Schweden: 9,2%
OECD-Durchschnitt: 8,9%

Rangfolge nach Ausgaben in kaufkraftbereinigten US-Dollar pro Kopf (2006):
USA 6.714
Norwegen 4.520
Schweiz 4.311
Luxemburg 4.303
Kanada 3.678
Österreich 3.606
Belgien 3.488
Frankreich 3.449
Niederlande 3.391
Deutschland 3.371
Dänemark: 3.349
Island 3.340
OECD-Durchschnitt 2.824 US-$

Im Durchschnitt der OECD-Mitgliedsländer wachsen die Gesundheitsausgaben stärker als die Wirtschaftskraft. Die Pro-Kopf-Ausgaben stiegen von 1990 bis 2005 um über 80%, während die Bruttoinlandsprodukte (BIP) pro Kopf nur um 37% wuchsen. Lagen die Gesundheitsausgaben 1970 durchschnittlich noch bei 5% des BIP, war der Anteil 1990 auf 7% angewachsen und stieg bis zum Jahr 2005 weiter auf 9%.

Internationaler Qualitätsvergleich
Die Qualität von Gesundheitssystemen zu beurteilen ist schwierig. So muss beispielsweise ein hoher Anteil an Kranken in der Bevölkerung nicht auf eine schlechte medizinische Versorgung hindeuten. Im Gegenteil wird ein Diabetiker in einem Land mit schlechter medizinischer Versorgung bald sterben und damit aus der Krankenstatistik herausfallen. In einem Land mit guter medizinischer Versorgung hingegen kann er noch lange weiterleben, wird in der Statistik aber als Kranker geführt.

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Rangordnung der Gesundheitssysteme ihrer 191 Mitgliedsländer aufgestellt. Verglichen wurde anhand der oben genannten Ziele -- Gesundheitsniveau, Bedürfnisorientierung und Finanzierungsgerechtigkeit -- auf der Grundlage von Daten aus dem Jahr 1997. Die Studie ergab folgende Platzierungen:
1. Frankreich
2. Italien
3. San Marino
4. Andorra
5. Malta
6. Singapur
7. Spanien
8. Oman
9. Österreich
10. Japan
16. Luxemburg
17. Niederlande
18. Großbritannien
20. Schweiz
25. Deutschland
37. USA
50. Polen
144. China
Das Deutsche Ärzteblatt wirft der Studie eine zu geringe und unseriös gewählte Datenbasis und eine politische Färbung vor. Außerdem wird kritisiert, dass sich die Rankings in den einzelnen Kategorien der Studie sehr stark unterscheiden.

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