Personenbezogene Dienste
Als "Personenbezogene Dienste" bezeichnen wir Dienstleistungen, die an einer Person vollzogen werden. Ihre Erzeugung und der Verbrauch fallen meist zeitlich zusammen. Dienstleistungen sind in ihrem Ergebnis zwar vorwiegend immateriell, können jedoch materielle Bestandteile enthalten, bspw. ein Trägermedium, auf dem das Ergebnis der Dienstleistung übergeben wird. Die Güte der Dienstleistung bezeichnet man als Service-Qualität.
Zu den "Anbietern von Personenbezogenen Dienste" zählen wir spezifische Handwerksunternehmen, Pflege- und Betreuungsunternehmen, nicht jedoch Ärzte, Kliniken und sonstige Institutionen des Gesundheitswesens, Behörden, die Gastronomie oder Finanzdienste. (Vertiefende Informationen erhalten Sie im weiteren Verlauf dieser Seite)
Wir möchten Ihnen von dieser Web-Seite aus den Zugang zu jenen Agenturen verschaffen, die durch diverse Aktivitäten für Anbieter Personenbezogener Dienste bereits über spezifisches Know-how verfügen und das auf ihren Homepages zum Ausdruck bringen.
Designleistungen für Dienstleistungen (Personenbezogen)
Direktmarketing für Dienstleistungen
Events für Dienstleistungen
Klassik / Werbung für Dienstleistungen
CG-PARTNER, HH: Crossmediale Kommunikation für Hansa Taxi
Eden & Team, BO: Anzeigen für Institut für Diagnostik und Lerntraining
KOSCH, M: Kommunikationsarbeit für Lippert´s Friseure München
Multimedia für Dienstleistungen
Öffentlichkeitsarbeit für Dienstleistungen
Promotions / Verkaufsförderung für Dienstleistungen
Spezialitäten für Dienstleistungen
Service:
Die richtige Agentur für Dienstleistungen per agenturscouts finden
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Wikipedia Veröffentlichung zum Stichwort „Dienstleistung“
(Stand: November 09) (Autoren).
Eine Dienstleistung im Sinne der Volkswirtschaftslehre ist ein ökonomisches Gut, bei dem im Unterschied zur Ware nicht die materielle Produktion oder der materielle Wert eines Endproduktes im Vordergrund steht, sondern eine von einer natürlichen Person oder einer juristischen Person zu einem Zeitpunkt oder in einem Zeitrahmen erbrachte Leistung zur Befriedigung eines Bedürfnisses. Der Erbringer einer solchen Leistung wird als Dienstleister bezeichnet.
Im weitesten Sinne zählen zu den Dienstleistungen auch z. B. unentgeltlich im Haushalt geleistete, oder solche, die man für sich selbst erbringt. Volkswirtschaftlich erfasst und als Teil des Bruttoinlandprodukts ausgewiesen werden jedoch nur Dienstleistungen, die sich über Marktpreise bewerten lassen.
In der Drei-Sektoren-Hypothese wird die Volkswirtschaft eingeteilt in den Primärsektor der Rohstoffproduktion, den Sekundärsektor des verarbeitenden Gewerbes und den Tertiärsektor der Dienstleistungen.
Dienstleistung und Sachleistung
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht unterscheidet man von der Sachleistung. Die Dienstleistung ist nicht lagerbar, selten übertragbar (Immaterialität) und benötigt einen externen Faktor (Integration des externen Faktors - Kunde). Ihre Erzeugung und der Verbrauch fallen meist zeitlich zusammen (Uno-actu-Prinzip).
Dienstleistungen sind in ihrem Ergebnis zwar vorwiegend immateriell, können jedoch materielle Bestandteile enthalten, beispielsweise ein Trägermedium, auf dem das Ergebnis der Dienstleistung übergeben wird. Die Güte der Dienstleistung bezeichnet man als Service-Qualität oder Dienstleistungsqualität. Durch den Immaterialitätsgrad kann es dabei zu Problemen bei der Messung der Dienstleistungsqualität kommen. Zusätzlich zum Leistungsergebnis einer Dienstleistung erlangt insbesondere der Leistungserstellungsprozess (Integration des externen Faktors) sowie das Leistungspotenzial (z. B. Erscheinungsbild und Kompetenz eines Unternehmensberaters) an Bedeutung. Alle drei sogenannten „Leistungsdimensionen“ werden in die Bewertung der Dienstleistungsqualität mit einbezogen.
Dienstleistungen unterscheiden sich in standardisierte und individuelle. Letztere wird hingegen für ein konkretes Individuum erstellt. Merkmal von standardisierten Dienstleistungen ist, dass sie für einen fiktiven Durchschnittskunden erbracht werden. Der Grad der Beteiligung (Integrationsgrad) des Kunden ist bei individuellen Dienstleistungen höher.
Die Abgrenzung zwischen Dienst- und Sachleistung ist letztlich fließend. So erlangen Dienstleistungskomponenten im Business-to-Business-Marketing, beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau, verstärkt an Bedeutung (z. B. Beratung, Teleservice). Auch in der Konsumgüterindustrie tragen Dienstleistungskomponenten zur verstärkten Differenzierung und so zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen bei (z. B. Absatzfinanzierung von Hi-Fi-Elektronik oder Pkws). Nicht zuletzt können derartige Dienstleistungskomponenten kaufentscheidend sein und somit zum Hauptbestandteil des Produkts avancieren.
Daher wird zunehmend der Versuch aufgegeben, Dienstleistungen von Sachleistungen abzugrenzen. Sämtliche Absatzobjekte werden hier als Leistungsbündel aufgefasst, deren Leistungsergebnis einerseits eher materiell oder immateriell, der Leistungserstellungsprozess eher autonom oder integrativ ausgeprägt ist. Ein derartiges Verständnis erlaubt eine differenzierte Konzeption des absatzpolitischen Instrumentariums.
Einteilungen
Personenbezogenen Dienstleistungen sind Dienstleistungen, die am Produkt oder der Person vollzogen werden z. B. ein Arzt oder Koch.
Sachbezogene Dienstleistungen sind Dienstleistungen wie z. B. Speditionen, Banken oder Versicherungen, des weiteren könnte man sie in folgende unterteilen:
Originäre Dienstleistungen
Es handelt sich um Dienstleistungen von Unternehmungen, die nur solche erbringen und keine materiellen Güter herstellen, wie beispielsweise Wäschereien oder Abschleppdienste. Ein Sonderfall sind die wissensintensiven Dienstleistungen, die in sog. Professional Service Firms erbracht werden. Für sie gelten einige Besonderheiten.
Produktbegleitende / industrienahe Dienstleistungen
Unternehmen, die neben den Dienstleistungen auch materielle Güter herstellen, wie Fahrzeughersteller, oder Produzenten von Investitionsgütern bieten sie an. Man spricht auch von hybriden Produkten. Industrielle Dienstleistungen werden zusätzlich zum physischen Produkt angeboten, das heißt, sie werden im Zusammenhang mit dem selbsterstellten physischen Produkt vermarktet. Daher werden industrielle Dienstleistungen als sekundäre Dienstleistungen bezeichnet, da sie einen Zusatznutzen für den Kunden darstellen. Es handelt sich um Dienstleistungen, die in direkter oder indirekter Verbindung mit den Sachgütern für andere Unternehmen erstellt werden. Deshalb entsteht eine wirtschaftliche Abhängigkeit einer Dienstleistung von einem Sachgut.
Pre-Sales-Services
Dienstleistungen vor dem Kauf, zum Beispiel eine ausführliche Beratung, das Ausarbeiten individueller Vorschläge, Planungsleistungen wie die Anpassung einer Einbauküche an die räumlichen Gegebenheiten. Gerade im Bereich Dienstleistungen ist es sehr wichtig, die individuellen Bedürfnisse des Kunden herauszufinden und in das Produkt mit einzuarbeiten. Zudem kommt es darauf an, den Nutzen der Dienstleistung für den Kunden herauszustellen. Denn nur, wenn ihm das klar ist, wird der Kunde sie in Anspruch nehmen.
After-Sales-Services
Dienstleistungen nach dem Kauf, etwa Ersatzteilversorgung, Wartung und Instandhaltung, Modernisierung (Retrofit), Teleservice.
Der Verkäufer ist bestrebt, seinen Kunden nach dem Verkauf einer Ware weiter zu betreuen, um eventuell zusätzliche Geschäfte tätigen zu können. Ein Hilfsmittel hierzu ist das Customer Relationship Management. Die professionelle Abwicklung des Kundendiensts, der Gewährleistungsarbeiten (Beschwerdemanagement), aber auch die weitere Betreuung des Kunden durch den Verkäufer (Vertriebsmitarbeiter) sind typische Aufgaben des After-Sales-Managements.
Im Bereich der Investitionsgüter (B2B-Marketing) wird ein geregelter After-Sales-Service vom Kunden erwartet. Häufig entwickelt sich erst durch intensive Nachbetreuung eine längerfristige Geschäftsbeziehung. Intensive Nachbetreuung soll die Kundenzufriedenheit, auch die Kundenbindung verbessern.
Beispiele für Dienstleistungsbereiche
Banken
Bildungswesen
Erziehungswesen
Gastronomie, Hotellerie
Gebäudemanagement
Gesundheitswesen
Handel
Handwerk
Hauspersonal
IT-Dienstleistung, Telekommunikation
Kreditwesen (z. B. Banken)
Öffentlicher Dienst
Personaldienstleistung (Personalberatung und -vermittlung, Zeitarbeit)
Prostitution
Sicherheitsdienste
Sozialpädagogik
Sozialwesen
Übersetzungen
Verkehrsdienstleistung
Versicherungswesen
Verwaltung
Wasser- und Energieversorgung
Wissenschaft
Vertriebskanäle
Telefonbuch und Gelbe Seiten
Internet
persönliche Empfehlungen
Dienstleistungsagentur
Auftragsauktion
Messung der Dienstleistungsqualität
Die Dienstleistungsqualität lässt sich durch Verfahren zur Prozessevaluation und Kundenzufriedenheit ermitteln.
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